1. Juli  
bis
5. November


> Mittwoch bis Sonntag
14 bis 18 Uhr
(geschlossen Mittwoch
1. November)
>Täglich außer Montag kostenlose Führungen
(nach Voranmeldung)
> Eintritt frei

Wir
erwarten
Sie...



am Freitag,
den 30. Juni
um 19 Uhr

> zur Vernissage im Beisein des Künstlers

am Sonntag,
den 17. September,
von 14 bis 18 Uhr

> zum Tag des offenen Denkmals: mit Familien-Workshops (durchgehend) und Einblick in die Ausstellung und die Bestände

am Samstag, 04., und Sonntag, 05. November
> zum nationalen Wochenende der Frac-Zentren: mit einem Vortrag zum Werk Michael Beutlers, Führungen und Familien-Workshops


Teilnahme an allen Terminen kostenlos nach Voranmeldung unter +33 / (0)3 88 58 87 55 oder per Mail an den Öffentlichkeitsdienst des Frac


 


Michael Beutler im Frac Alsace 


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Unter dem Motto «Die Arbeit am Werk» widmen sich die drei Frac-Zentren der Region Grand Est in diesem Sommer einer gemeinsamen Thematik: Arbeit in all ihren Formen!

Im Frac Champagne-Ardenne eröffnet die Gruppenausstellung «Die Alternative» eine Reflexion zur Frage nach alternativen Arbeitsstrategien. Mit der sozialen, moralischen und unsichtbaren Dimension der Arbeit befasst sich die Kollektivschau «Human Resources» im 49 Nord 6 Est - Frac Lorraine in Metz. Der Frac Alsace seinerseits zeigt die in situ gefertigte Monumentalinstallation «Pipeline Field» des deutschen Künstlers Michael Beutler.

Michael Beutler_photo V. Muller (1)


Michael Beutler und «Pipeline Field»

Dass Michael Beutler ein Künstler von Weltruf ist, das hat er namentlich mit seinem Beitrag auf der Pariser FIAC 2014 und seiner Schau im Hamburger Bahnhof in Berlin 2015 eindrucksvoll unterstrichen; dieses Jahr ist er auf der Biennale in Venedig vertreten. Für jedes seiner Werke erfindet er neue Geräte, kreative Prozesse und Produktionsverfahren. Die einfachen und auch fragilen Materialien, die er verwendet und mit eigenhändig entworfenen, archaisch anmutenden Maschinen bearbeitet, werden zu strukturierenden Elementen. Mit ihnen erschafft er großformatige Werke, die sich raumfüllend entfalten. Bezeichnend für seine Arbeit ist auch der Aspekt des Miteinanders, der Kooperation - ein weiteres Fundament seiner offenen, partizipativen, evolutiven Skulpturen.

Das Werk «Pipeline Field» aus der Sammlung Les Abattoirs - Frac Midi-Pyrénées verwandelt den Ausstellungsraum buchstäblich in eine experimentelle Produktionshalle. Zur Installation gehören drei vom Künstler selbst kreierte Maschinen. Damit bastelt er - inspiriert von Metallrohren an einer Industrieanlage in Rotterdam - skulpturale Pipelines aus Tetra-Pak®-Bahnen, die den Raum überziehen.

Entgegen industriell-ökonomischen Zielsetzungen geht es bei dieser Produktionskette nicht um die Herstellung eines perfekten Erzeugnisses. Das Montageteam spielt vielmehr mit dem Material, erlaubt Abweichungen in Farbe oder Durchmesser und setzt auf eine handwerkliche, ungezwungene, ideenreiche Fabrikation. Fehler sind in diesem Prozess, so das Credo Michael Beutlers, durchaus erlaubt und werden ins Werk integriert. Er schätzt die Zufälle, wie sie der Entstehung innewohnen, und entwickelt sein Projekt einfach entsprechend weiter.

Die Phase der kollektiven Realisierung spielt für den Künstler bei jeder Ausstellungssituation eine wesentliche Rolle: Keine Arbeit, kein Werk ohne soziale Beziehungen, ohne Eingehen auf die vor Ort wirkenden Kräfte, ohne Weitergabe von Erfahrungen oder Gesten. Sein Team mit freiwilligen Helfern (u.a. Studenten, Besucher...) wird in das Vorhaben eingebunden und lässt sich auf ein gemeinsames Abenteuer ein, das den Ort umgestaltet.

Im Ausstellungsraum, eben noch erfüllt vom Lärm der Mitarbeiter und der Geräte, wirken die mitten in ihrem gigantischen Werk zurückgelassenen Maschinen wie Produktions-Reliquien.  In deren Starrheit noch das geschäftige Treiben von gestern nachklingt.

«Pipeline Field» setzt ein Zeichen gegen unsere digitalisierte, automatisierte, entmenschlichte Modernität. Damit initiiert Michael Beutler auch eine Reflexion über die aktuellen Entwicklungen in der Arbeitswelt und die Rolle des Menschen in unseren zeitgenössischen und künftigen Produktionsapparaten.


Anne-Virginie Diez
Public-Relations-Beauftragte
 


Partner

« Die Arbeit am Werk » ist ein Gemeinschaftsprojekt der drei Frac-Zentren der Region Grand Est.
Parallel bei unseren Partnern:

im Frac Champagne-Ardenne
19. Mai bis 17. September
« Die Alternative »
www.frac-champagneardenne.org

#lesfracdugrandest

im 49 Nord 6 Est – Frac Lorraine
23. Juni bis 5. November
« Human Resources »
www.fraclorraine.org



Danksagung

Ein besonderer Dank an Les Abattoirs - Frac Midi-Pyrénées für die Leihgabe des Werks von Michael Beutler und die Mitwirkung an der Realisierung dieser Ausstellung.




Sponsoren

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm werden finanziell unterstützt vom Notarbüro QUIRIN, COUDERT, SCHREIBER & CALDEROLI-LOTZ.




Legenden  / Credits

© Michael Beutler, Blick auf die Ausstellung « Pipeline Field »
Foto : Vincent Muller



 
 
Frac Alsace
Agence culturelle d'Alsace
1 route de Marckolsheim
in Sélestat (Anfahrt)



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Kontakt
Christelle Kreder
Edition, Produktion und Öffentlichkeitsarbeit
+33 / (0)3 88 58 87 55
 
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Übersetzung
Andrea Müller-Lereuil



 
 
 
 
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